Vishudda - geführte Meditationen von Macerio

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Warum Meditation?

Wir leben in einer Welt in der alles nach außen gerichtet ist. Wir definieren uns durch das was wir tun und das was wir in den Augen der anderen sind... Wer wir sind, wissen wir meist nicht oder haben Angst davor, dass wir nicht das sind, was die anderen von uns erwarten...
Wir leben gedanklich die meiste Zeit in der Zukunft - wenn diese unserer Meinung nach keine Perspektive hat, dann wechseln wir in die Vergangenheit...
Doch: alle großen Religionen und Philosophien wollen uns lehren im ”Hier und Jetzt” zu leben - wie ein kleines Kind, das „gedankenverloren” im Spiel versunken ist - das Kind meditiert - ohne Erklärung, ohne Wissen ohne spezielle Körperhaltung ohne Glaubensregeln usw....
Wir Menschen leben immer mehr das Leben von Maschinen - aber wir sind keine solchen... Wir sind Wesen der Natur - und alle Wesen der Natur leben nach dem „Dualen Prinzip” (Yin und Yang). Handeln und Ruhen...
Zu wenig Ruhe zieht meistens geistige Erschöpfung (Burn-Out) oder Krankheit (psychisch/physisch) nach sich. Der Schlaf dient dem „Auftanken” verbrauchter Energie des Körpers und Geistes (Gehirn). Wenn aber die Belastungen so groß sind, dass wir auch in unseren Träumen nicht zur Ruhe kommen, dann wird es nicht ohne negative Folgen bleiben...
Auch die Droge „Alkohol” wird auf Dauer nicht ohne Folgen bleiben - zwar macht sie den Geist ruhiger, aber auf Dauer nur bei erhöhter Dosis - und das wiederum schädigt den Körper...

Unser Leben ist wie eine Tasse - wir füllen sie im Tun und leeren sie im Schlaf. Wird sie nicht ganz geleert, wird sie irgendwann überlaufen - ein Tropfen wird reichen...
Oftmals verstehen wir dann den Zusammenbruch nicht, weil der Tropfen vielleicht etwas Belangloses war....

Meditation leert deine Tasse - sie gibt dir Energie, dich den Anforderungen des Lebens zu stellen... Und: sie lehrt dich, zu erkennen wer du bist und wie du dich anfühlst - sie lehrt dich, dir selbst zuzuhören und zu spüren wo deine Grenzen sind...

Anleitung zum Meditieren:
Da wir wohl nicht gleich mit „Nichtdenken” anfangen können, wollen wir mit etwas leichterem anfangen:

Die ”Aufmerksamskeits-Meditation”: Betrachte z.B. ein Bild oder einen Gegenstand, höre Musik oder konzentriere dich auf deinen Atem. Mit der Zeit wirst Du merken, dass dir deine Konzentration „abhanden” gekommen ist - sie wurde quasi von deinen Gedanken eingefangen....
Wenn Du dies merkst, solltest Du zuerst ein Lächeln über deine Lippen huschen lassen, denn du hast etwas sehr positives getan: Du hast deine Konzentration dabei „ertappt”, wie sie dir entwischt ist. Dies ist der erste und wichtigste Schritt: „Selbst-Beobachtung” und „Selbst-Erkenntnis”!
Nachdem Du gelächelt hast, fange deine Konzentration wieder ein und führe deine Meditation fort.
Fange erst mit 10 Minuten an und steigere dann langsam das Zeitmaß - aus meiner Sicht und meiner Erfahrung nach ist es völlig egal, ob Du liegst, sitzt oder stehst! Beim Liegen besteht nur die Gefahr des Einschlafens - dies kannst du einfach verhindern, indem Du dir einen Wecker stellst, wenn Deine Meditationszeit vorbei ist. - Auch dieses „Problem” wird mit der Zeit vergehen...

Die folgende Musik ist konzipiert um dich vom Denken abzuhalten. Lass alles los und höre - folge den Klängen - sie helfen dir zu dir zu kommen...